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Leidenschaft einer Unangepassten

ZUM REINHÖREN

Bedarf, Bedürfnis V. Barbara Kopp: Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten, Limmat Verlag 2013. 

Über «Laure Wyss – Leidenschaften einer Unangepassten» schrieben die Medien:

«Was sie mit ihrer glänzend geschriebenen Arbeit präsentiert, ist mehr als nur der Gang durch die Jahre einer bedeutenden Journalistin und Autorin. Zum Lesevergnügen trägt wesentlich bei, dass Barbara Kopp die Stationen dieses Lebens immer wieder in scharf konturierte Tableaus unterteilt und gekonnt inszeniert.» – NZZ, 20. 6. 2013

«Eine spannende Lektüre, bei der es um Befindlichkeiten geht, die so nicht bekannt gewesen waren. Bitte lesen!» – Schweizer Buchhandel, 27. 6. 2013 

 

Laure Wyss Lesebuch

«Die Herausgeber haben eine überzeugende Auswahl von Gedichten, Erzählungen, unveröffentlichten Texten und Ausschnitten aus Romanen getroffen. […] Die Anthologie ist eine sinnvolle autobiografische Ergänzung zur biografischen Aussenperspektive.» – NZZ Büchertipp, 30.6.2013

Laure Wyss DVD Ein Schreibleben

«Ernst Buchmüller legt ein eindrückliches Filmporträt der Journalistin und Autorin Laure Wyss vor. Was einen am stärksten berührt, ist ihr Charisma, die Ausstrahlungskraft dieser Frau, die direkt, ungekünstelt, unverkrampft ihr Leben erzählt und die dennoch in jedem Augenblick ihre Würde wahrt und in keiner Weise mit ihrem Alter kokettiert.» – Der Bund zur Uraufführung 2010. 

«Der Film lässt ein vielschichtiges Bild einer unkonventionellen Denkerin, Übersetzerin und schliesslich auch Schriftstellerin entstehen. Die Dokumentation ist immer noch sehr informativ und sehenswert.» – NZZ, 6.8.2013

Termine

Die Stadt Biel wird 2016 einen neuen Park eröffnen und ihn nach Laure Wyss benennen. Längst hatte der Schriftsteller Robert Walser seinen Platz in der Stadt. Aber ein Ort in Biel, der an die Schriftstellerin und Journalistin erinnert, fehlte bisher. Der neue Stadtpark, das «Esplanade Laure Wyss», entsteht neben der «Coupole», dem Gaskessel des einstigen städtischen Gaswerks und heutigen Jugendzentrum.

Jahre lang hatten die Lobbyistinnen vom «Frauenplatz Biel» den Stadtoberen ins Gewissen geredet, es gebe nicht genug Strassen und Plätze, die nach berühmten Frauen heissen. Laure Wyss wurde 1913 im Pasquart in Biel geboren, wuchs an der General-Guisan-Strasse auf und besuchte im «Affenkasten» das städtische Gymnasium. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sie sich zu einer profilierten Autorin, die kritisch mit der Schweiz umging und für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung einstand.

Vielleicht trug auch die Arbeitsgemeinschaft Laure Wyss ein wenig dazu bei, dass die Stadt ihren neuen Park nach der kämpferischen Autorin benennen will. Die Arbeitsgemeinschaft schaltete zum 100. Geburtstag am 20. Juni 2013 die Website laurewyss.ch auf und organisierte in Biel und Zürich Gedenkveranstaltungen. Die Buchhandlungen verkauften die Biografie «Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten», das Lesebuch mit ausgewählten Texten von ihr sowie die DVD mit dem Dokumentarfilm «Laure Wyss. Ein Schreibleben». Die «Weltwoche» schrieb: «Es sind etwas wie Wyss-Festspiele».

Nun haben wir die Website laurewyss.ch gründlich überarbeitet. Die Website gibt Einblick in das Leben von Laure Wyss und wartet mit Trouvaillen aus Radio, Fernsehen und Tageszeitungen auf.

Wir verabschieden uns für eine Weile bis zur Einweihung des «Esplanade Laure Wyss».

Zur Arbeitsgemeinschaft Laure Wyss gehörten von 2012 bis 2013:

Arbeitsgemeinschaft Laure Wyss
Nikolaus Wyss (ehem. Schulleiter HGKL), Barbara Kopp (Autorin und Biografin), REa Eggli (Kultur- und Kommunikationsunternehmerin) und Constantin Ragusa (Projektberater).