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Königlich

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von Elsbeth Pulver / 2005: 
«[…] Nie mehr also – werde ich die Stufen zur Winkelwiese 6 hinaufsteigen – nein, eben nicht sofort hinaufsteigen. Denn noch ehe ich jeweils die unterste Stufe betrat, öffnete sich das Küchenfenster zur Linken der Treppe (durch das früher wohl die Köchin die Post der Herrschaft entgegennahm), und Laure hiess mich willkommen mit jener überwältigenden Herzlichkeit, die ich so nur bei ihr erlebt habe. Dass sie mit der gleichen Herzlichkeit auch andere,… Weiterlesen »

Mut zum eigenen Leben

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von Beatrice von Matt / 23.8.2002: 
«Mit Laure Wyss verliert der Journalismus, verliert die Literatur der Schweiz eine einmalige Persönlichkeit. In allem, was sie tat und schrieb, war diese Frau streng sich selber, ihrem genauen Gewissen verpflichtet. Jeder ihrer Sätze zeugte von unorthodoxer Redlichkeit. Ihr tapferes Auftreten, ihre grossherzige Art, ihr Einsatz für die Schwächeren machten sie in Zürich und weit darüber hinaus zu einer Instanz.
Dabei war sie in keiner Weise eine gravitätische Erscheinung…. Weiterlesen »

Schreiben, was wahr ist

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von Isolde Schaad / 23.8.2002: 
«Schreiben, wie Dir der Kopf gewachsen ist, und mit ganzen Augen von links bis rechts. Um zu erkennen und nennen, was ist und was nicht ist in dieser besten aller westlichen Welten, die sich Demokratie nennt. Basta, verstanden? Verstanden. Tragt gute Schuhe, nehmt den Brotsack und den Personalausweis mit, wenn ihr den vorzeigen müsst, dann seid ihr am richtigen Auskunftsgelände. Liebe Laure, natürlich hast Du das nicht so gesagt,… Weiterlesen »

Keine Umwege, nein

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von Christoph Kuhn / 23.8.2002: 
«Wer Ende der Sechzigerjahre zur damals relativ kleinen Redaktion des «Tages-Anzeigers» stiess, war sofort von der Kollegin touchiert. Raumgreifend schritt Laure Wyss den Gang ab, von weit her hörte man ihr bielerisches Deutsch, ihr tiefes, herzhaftes Lachen, der scharfe Blick hinter den Brillengläsern hielt einen fest, und gleich in den ersten Kontaktaufnahmen gab sie die Melodie an: kein vorsichtiges Lavieren, wie es unserem Deutschschweizer Regionalcharakter so lieb ist, keine Umwege…. Weiterlesen »

Das Persönlichste

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von Adolf Muschg / 29.8.2002: 
«[…] Was «schreiben» hiesse, ist dir früh aufgegangen, an zwei Orten: den Zerstörungen des Weltkriegs, die dich sprachlos machten; und beim Aufbau deiner Artikel und Reportagen, wo dir die Sprache nicht fehlen durfte. Darin steckte ein Widerspruch, den du nie glatt zurechtbügeln konntest. Darum darf ich dich nicht so einfach «Publizistin» nennen oder «Journalistin», obwohl du, weiss Gott, für die Anerkennung dieser Berufe gekämpft hast. Aber du warst nie eine «-istin»,… Weiterlesen »

Publikationen

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ZUM REINHÖREN

Bedarf, Bedürfnis V. Barbara Kopp: Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten, Limmat Verlag 2013. 
Über «Laure Wyss – Leidenschaften einer Unangepassten» schrieben die Medien:
«Was sie mit ihrer glänzend geschriebenen Arbeit präsentiert, ist mehr als nur der Gang durch die Jahre einer bedeutenden Journalistin und Autorin. Zum Lesevergnügen trägt wesentlich bei, dass Barbara Kopp die Stationen dieses Lebens immer wieder in scharf konturierte Tableaus unterteilt und gekonnt inszeniert.» – NZZ, 20. 6.Weiterlesen »

Bei Dreharbeiten

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von Ernst Buchmüller / 22.08.12: Laure Wyss – ein Schreibleben. ‚Laure Wyss – Ein Schreibleben‘ ist eine Fernsehdokumentation aus dem Jahre 1999 über die Schweizer Schriftstellerin und Journalistin, die 2002 gestorben ist. An ihrem 10. Todestag ist mir dieses Interview in die Hände gekommen, das ich nach den Dreharbeiten und vor der Ausstrahlung des fertigen Filmes für DRS1 mit Laure Wyss gemacht habe…. Weiterlesen »