Jubiläum 2013

Rückschau

Laure Wyss zum Reinhören

Zwei Stimmen zur Liebe und zum Leben, zur Mutterschaft und zum Journalismus.

Die Schauspielerin Regula Imboden liest aus dem Werk von Laure Wyss und die Biografin Barbara Kopp liest aus ihrem Buch «Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten». Zum Reinhören Ausschnitte aus der Doppellesung im Kulturlabor Thalwil vom 22.11.2013.

Lebensstandard einer Frau I. Barbara Kopp: Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten, Limmat Verlag 2013. 

Der Geburtstag des Kindes. Laure Wyss. Lesebuch, Limmat Verlag 2013. 

Ungebundenes Tagebuch I. Barbara Kopp: Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten, Limmat Verlag 2013. 

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Existenzielle

Laure Wyss – Leidenschaften einer Unangepassten

8. 11. 13 von AG Laure Wyss: Ein spannender Austausch von Biografin Barbara Kopp und Journalistin Martina Haas zur Biografie über Laure Wyss ist soeben auf dem online-Magazin «Existenzielle» erschienen. Martina Haas legt den Lesern die Biografie ans Herz: «Ich werde diese Biographie vielfach verschenken und empfehlen, wo immer möglich. Sie hat mir großes Lesevergnügen bereitet, viel Anregung geboten und Wissen vermittelt.» Barbara Kopp und Martina Haas unterhalten sich ausführlich über die Arbeitsweise zum Verfassen einer Biografie. Leser erhalten einen klaren Eindruck zum Buch.

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Zürich liest 2013

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von AG Laure Wyss / 27.10.13: Die Tramlesung am Literaturfestival «Zürich liest ’13» entlang der Biografie von Laure Wyss am Literaturfestival «Zürich liest ’13» . Schauspielerin Regula Imboden las Texte von Laure Wyss und Autorin Barbara Kopp aus der Biografie über Laure Wyss – passend zu den Stationen der Tramfahrt.

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Stephanie Rebonati schrieb zur Tramlesung auf kulturkritik.ch: «Vor dem Tram auf dem Bellevueplatz in Zürich standen Frauen, viele davon, ja, aber es waren Frauen mit braumelierten, kurzen Haaren, Brillen und Foulards, die man in Museumsshops kaufen kann. Frauen, die 1971, als das Frauenstimmrecht eingeführt wurde, womöglich dafür auf die Strasse gegangen sind, Frauen, die 1972, als das erste «Tages-Anzeiger Magazin» herauskam, vor Freude kreischten, innerlich vielleicht nur, weil sie meinten, öffentlich nicht zu dürfen. Vor dem Tram fehlte eine Kohorte, wo war sie? Wo waren die Frauen, die das Haar lang und offen, ja roten Lippenstift und Vintage-Jeansjacke tragen? Diese Frauen fehlten, bedauerlicherweise.»

Die gesamte Kritik zur Tramlesung finden Sie unter diesem HIER.

Art TV

19. 9. 2013 von AG Laure Wyss: Lesereise Der Startschuss zur Lesereise von Barbara Kopp mit der Biografie über Laure Wyss ist am 11. September erfolgt. Art TV hat einen schönen filmischen Beitrag darüber gestaltet.

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Nachlass im Archiv

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© SRF

von AG Laure Wyss / 16. 7. 2013: Laure Wyss im Schweizer Literaturarchiv in Bern. Zum 100. Geburtstag hat das Schweizerische Literaturarchiv das Laure Wyss Inventar zum Nachlass von Laure Wyss auf seiner Webseite aufgeschaltet.

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«Wyss-Festspiele»

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© Privatarchiv Claudia Roeder

von AG Laure Wyss / 9. 7. 2013: Buchrezension in der Weltwoche Daniele Muscionicos Buchrezension über «Laure Wyss – Leidenschaften einer Unangepassten» ist zugleich eine einfühlsame und anschauliche Schilderung von Laure Wyss‘ Persönlichkeit: «Alles an ihr war raumgreifend.»

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Bücher am Sonntag

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© 1.7.2013, NZZ am Sonntag, André Carilho

von AG Laure Wyss 1. 7. 2013: Laure Wyss‘ Biografie als Lesetipp in der NZZ. Auf der Frontseite der NZZ-Beilage «Bücher am Sonntag» prangt prominent ein Bild von Laure Wyss in vertrauter Pose – eine Karikatur von André Carilho.

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Berichterstattung

SRF Tagesschau, 20.6.2013, Laure Wyss 100 Jahre Jubiläum, Beitrag von Arabelle Frey 

von AG Laure Wyss / 21.6.13: Grosses Medienecho zur Biografie von Laure Wyss 

Fernsehen, Radio und Zeitungen berichteten ausführlich am 100. Geburtstag von Laure Wyss. Hier eine Auswahl:

Den Bericht in der Tagesschau SRF hören Sie HIER.

Die Journalistin Ina Boesch und die Publizistin Klara Obermüller würdigen in der Sendung Reflexe Leben und Werk von Laure Wyss. Den Beitrag von Radio SRF 2 hören Sie HIER.

die Journalistin Karin Salm unterhält sich mit der Biografin Barbara Kopp in der Sendung Kultur kompakt auf Radio SRF. Den Beitrag hören Sie HIER.

Die Rezensionen zur Biografie «Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten» von Barbara Kopp:

«Was sie mit ihrer glänzend geschriebenen Arbeit präsentiert, ist mehr als nur der Gang durch die Jahre einer bedeutenden Journalistin und Autorin. Zum Lesevergnügen trägt wesentlich bei, dass Barbara Kopp die Stationen dieses Lebens immer wieder in scharf konturierte Tableaus unterteilt und gekonnt inszeniert. Daraus werden gleichsam Momentaufnahmen einer Epoche, die enorme Veränderungen erlebt hat: Mit ihrem bewegten Leben erscheint Laure Wyss vor dieser Folie wie ein Seismograf. Was an Leben und Werk der Wahlzürcherin noch immer fasziniert, ist denn auch ihre unermüdliche und nie triumphierende Reibung mit gesellschaftlichen Realitäten.» – Martin Zingg, NZZ 20. 6. 2013. Den NZZ-Artikel finden Sie HIER.

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Laure Wyss in Zürich

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von AG Laure Wyss / 29.5.13: Laure Wyss in Zürich. Am 21. Juni feiert die Arbeitsgemeinschaft Laure Wyss‘ 100. Geburtstag sowie die Buchvernissage zu «Laure Wyss – Leidenschaften einer Unangepassten» von Barbara Kopp in Zürich im Zunfthaus zur Schmiden. AUSVERKAUFT

Auf der Bühne sind anwesend: Peter Haerle (Direktor der Dienstabteilung Kultur Stadt Zürich), Adolf Muschg (Schriftsteller),Beatrice von Matt (Literaturkritikerin), Barbara Kopp (Biografin) und Alenka Ambroz (Moderatorin).

Die Details zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Ein Blick zurück:

Laure Wyss in Biel

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von AG Laure Wyss / 29.5.13: Laure Wyss in Biel. Zum 100. Geburtstag von Laure Wyss am 20. Juni findet in ihrer Heimatstadt eine Jubiläumsveranstaltung statt. Die Arbeitsgemeinschaft Laure Wyss lädt zur Feier und zur Vernissage der Biografie «Laure Wyss. Leidenschaften einer Unangepassten» von Barbara Kopp ins Centre PasquArt ein.

Anwesend werden sein: Stadtpräsident Erich Fehr, Klara Obermüller (Publizistin und Literaturkritikerin), Barbara Kopp (Autorin), Tobias Kaestli (Historiker, Neffe von Laure Wyss), Sabine Schnell (Frauenplatz Biel) und Geneva Moser (Absolventin Schweizerisches Literaturinstitut).

Die Details zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Ein Blick zurück:

Soirée Laure Wyss

Laure Wyss

 

© Ernst Buchmüller

von AG Laure Wyss / 28.5.2013: «Eine andere Welt tut sich auf» – Soirée Laure Wyss.

Am 26. Juni um 18 Uhr findet in der Schweizerischen Nationalbibliothek eine der Journalistin und Autorin Laure Wyss gewidmete Soiree statt.
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Bücher im 2013

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© Privatarchiv Claudia Roeder

von AG Laure Wyss / 8.02.13: Vorschau. Im 2013 würde Laure Wyss ihren 100. Geburtstag feiern. Aus gegebenem Anlass veröffentlicht der Limmat Verlag 2013 gleich 3 Publikationen, die der aussergewöhnlichen Persönlichkeit ihren Tribut zollen.

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Zur Webseite Laure Wyss

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© 1936/ 37, Privatbesitz Claudia Roeder

von AG Laure Wyss / 19.12.2012: Einen Augenblick bitte! So kündigte die Schweizer Journalistin und Schriftstellerin Laure Wyss jeweils in der Wochenendausgabe des Tages-Anzeigers «TA 7» die Themen an und kommentierte engagiert. Wir kündigen nun einen Einblick in das Leben und Werk von Laure Wyss an.

Zum 100. Geburtstag von Laure Wyss am 20. Juni 2013 zeigt diese Webseite Zeitungsartikel, Film- und Radiobeiträge aus fünf Jahrzehnten von ihr. Beispielsweise präsentierte Laure Wyss im Magazin der Frau im Schweizer Fernsehens zu Weihnachten 1961 neue Kinderbücher oder interviewte 1962 in der Diskussionssendung Unter uns Menschen, die früh geheiratet hatten und sich jung scheiden liessen. Vieles, worüber Laure Wyss berichtete, kannte sie aus eigener Erfahrung.
Nikolaus Wyss schreibt auf der Seite Erinnerungen über seine Mutter. Beispielsweise darüber, weshalb seine Mutter bei ihren Briefen, die sie ihm schrieb, selten ein vollständiges Datum hinzugesetzt hatte. Weggefährten und Bekannte von Laure Wyss erzählen über Begegnungen mit ihr und die Biografin Barbara Kopp schreibt Anekdoten anhand von Bildern aus dem Nachlass.

Bei Dreharbeiten

von Ernst Buchmüller / 22.08.12: Laure Wyss – ein Schreibleben. ‚Laure Wyss – Ein Schreibleben‘ ist eine Fernsehdokumentation aus dem Jahre 1999 über die Schweizer Schriftstellerin und Journalistin, die 2002 gestorben ist. An ihrem 10. Todestag ist mir dieses Interview in die Hände gekommen, das ich nach den Dreharbeiten und vor der Ausstrahlung des fertigen Filmes für DRS1 mit Laure Wyss gemacht habe.

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Bildergeschichten

Eine Frauenseilschaft

Gertrud Heinzelmann
Gertrud Heinzelmann

Von Barbara Kopp / 17. 6. 2014. Bildergeschichten VII. Gertrud Heinzelmann und Laure Wyss, die Juristin und die Journalistin, bildeten publizistisch eine Frauenseilschaft. Ein wirkungsvolles Team, beherzt und scharfzüngig. Laure Wyss schrieb über die Kollegin im „Tages-Anzeiger“:

„Sie hat seit jeher handfest und sprachlich träf gekämpft, diese Feministin Heinzelmann, eine der wenigen waschechten unseres Landes. Mit dem, was sie schrieb, konnten wir Frauen unmittelbar etwas anfangen. Die Männer übrigens auch, wenn sie es lasen, aber sie haben natürlich an der Entlarvung der für sie vorteilhaften Herrschaftsverhältnisse weniger Interesse als wir.“ (mehr …)

Sport in Davos

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Von Barbara Kopp / 6. 3. 2014: Bildergeschichte VI. Die eine und andere Befürworterin des Frauenstimmrechts zog mit Steigeisen und Pickel in die Berge und gehörte zum Frauen-Alpenclub. Viele unter den Frauen, die in den 1910er- und 1920er-Jahren geboren waren, die studieren durften und einen Beruf ergriffen, wollten auch im Sport etwas erreichen.

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Eine Zürcher Taufe

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von Barbara Kopp / 15. 1. 2014. Bildergeschichten V. Was bewahrte der Grossneffe Caspar Wyss von seiner Tante Laure auf? Ihr herzhaftes Lachen. Sie gehörte zu den Gästen, die er zu seiner Heirat 1969 einlud. Auf dem Bild unterhält sie sich mit seinem Schwiegervater.
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Eklat an der Saffa 58

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von Barbara Kopp / 9. 12. 2013: Bildergeschichten IV. An ihrer neuen Arbeitsstelle tat Dorli Kielholz, was die anderen Sekretärinnen ebenso taten. Sie zog die Schuhe aus, nahm Anlauf und glitt auf den Socken durch den Gang bis zum Büro, in dem sie Briefe zur Unterschrift vorbeibringen oder unterschriebene holen musste, auf den Socken weiter zum Raum, in dem es stets nach Spiritus roch, und eine Angestellte am Matrizendrucker Abzüge für den Versand herstellte. Keine Zeit für Schicklichkeit und Eleganz, die Arbeit drängte, im kommenden Sommer 1958 begann die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit, kurz SAFFA genannt. Beim Fototermin mit der Pressechefin Laure Wyss trug Dorli Kielholz Schuhe.

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Lektüren

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von Barbara Kopp / 11. 11. 2013: Bildergeschichten III. Laure Wyss las viel, ihr Leben lang. Sie war anfangs zwanzig, als sie für den Fotografen mit der führenden Literaturzeitschrift Frankreichs posierte. Die «Nouvelle Revue Française» hatte ihr Lieblingsschriftsteller André Gide mitbegründet, und hier publizierte, wer unter den Intellektuellen Rang und Namen hatte. Laure Wyss muss ihr Porträt gefallen haben, sie liess von der Fotografie Postkarten drucken.

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Ein lichter Tag

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von Barbara Kopp / 14. 10. 2013: Bildergeschichten II.
Ein lichter Tag, um Mittsommer 1940, im Westen von Schweden, im Bergbaugebiet Guldsmedshyttan. Sie hätten unter anderen Umständen im Leben nie zusammengefunden: In der Mitte sitzend, die deutschen Emigranten Werner und Irene Taesler, links stehend Lor Zietzschmann, wie sich damals Laure Wyss nannte, und rechts eine Schwedin in ländlicher Kleidung, die Hausbesitzerin vielleicht, bei der sich die Emigranten eingemietet hatten. Der Abwesende auf dem Bild ist Ernst Zietzschmann, mutmasslich der Fotograf.
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Letzter Sommer auf Ütö

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von Barbara Kopp / 4. 9. 2013: Bildergeschichten I. Der Sommer war aussergewöhnlich lang und heiss. Lor, wie sich damals Laure Wyss nannte, und Ernst Zietzschmann hatten eine Ferienwohnung auf Utö gemietet, auf der grössten Insel im Schärengarten südlich von Stockholm. Von der Stadt aus fuhr ein Fährboot hinaus zur Insel, die weit draussen am Rande des Schärengartens liegt. Vier Stunden dauerte damals die Überfahrt. Ernst Zietzschmann hatte in Stockholm als Architekt Arbeit gefunden. Lor lernte Schwedisch und besorgte den Haushalt. Sie war seit zwei Jahren verheiratet, als die deutschen Schwiegereltern auf Besuch kamen.

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